Rechnen Sie aus, was von der Bruttorente auf Ihrem Konto ankommt. Der Rechner zieht Sozialversicherungen und fällige Einkommensteuern automatisch ab.
Steuerpflichtiger Anteil gemäß Ihrem Eintrittsjahr: --
| Position | Monatlich | Jährlich |
|---|---|---|
| Bruttorente gesamt | 0,00 € | 0,00 € |
| Kranken- und Pflegeversicherung | 0,00 € | 0,00 € |
| Einkommensteuer (Schätzung) | 0,00 € | 0,00 € |
| Netto-Rente | 0,00 € | 0,00 € |
Wer nach einem langen Arbeitsleben den Rentenbescheid in den Händen hält, fragt sich oft unweigerlich: "Was bedeutet dieser Bruttobetrag eigentlich auf meinem Kontoabzug?" Die Antwort liefert unser Brutto Netto Rente Rechner, der exakt aufschlüsselt, welche konkreten Abzüge bei Senioren und Rentenbeziehern anfallen.
Während Arbeitnehmer das Spiel mit Brutto und Netto Monat für Monat auf ihrer Lohnabrechnung verfolgen, erleben viele Rentner hier oft eine böse Überraschung. Die Rentenversicherung zahlt die gemeldete "Bruttorente" nämlich nicht 1:1 an den Leistungsempfänger aus. Das Alterseinkünftegesetz aus 2005 führte eine sukzessive Erhöhung des zu versteuernden Rentenanteils (Kohortenprinzip) ein, was für alle Neurentner immense Steuerbelastungen mit sich bringt. Gleichzeitig beansprucht die Krankenkasse und Pflegekasse ebenfalls ihren gesetzlich fixierten Anteil.
Die größten Posten betreffen die Beiträge zur Krankenversicherung der Rentner (KVdR) und zur sozialen Pflegeversicherung (PV): Die Krankenversicherung zieht regulär 7,3 Prozent (den halben allgemeinen Beitragssatz) ab, zuzüglich der Hälfte des eventuellen kassenindividuellen Zusatzbeitrags. Der Bundeszuschuss deckt hier die andere Hälfte. Bei der Pflegeversicherung hingegen muss der Senior bluten: Hier werden derzeit 3,4 Prozent angesetzt. Und wer als kinderlos gilt, dem droht ein zusätzlicher Beitragszuschlag von 0,6 Prozent. Kurz gesagt: Oft werden hier von vorherein 11 Prozent bis 12 Prozent abgezogen, bevor Sie überhaupt das Wort Steuern aussprechen können.
Und hier greift unser Rechner wieder ein. Gehen Sie beispielsweise in den wohlverdienten Ruhestand, dann müssen Sie stattliche 83 Prozent der ausgezahlten Renten veranlagen lassen. Das Finanzamt sieht das Einkommen zunächst als "Gesamtbetrag der Einkünfte". Abzüglich Pauschalen für Sonderausgaben (36 Euro ohne Beleg) und gesetzlicher Werbungskosten (102 Euro), wird das zu versteuernde Einkommen berechnet. Überschreitet dieses Einkommen den Grundfreibetrag (11.784 Euro bei Singles), fallen Steuern an.
Ja, in unserem Brutto Netto Rente Rechner können Sie zusätzliche gesetzliche und private Versorgungen, wie Riester- oder Betriebsrenten, im Feld "Monatliche Private/Betriebsrente" mit einfließen lassen. Da Riester-Renten nachgelagert zu 100% versteuert werden, schlägt dies direkt auf das zu versteuernde Einkommen durch.
Das Renteneintrittsjahr legt fest, welcher Prozentsatz (Besteuerungsanteil) Ihrer Bruttoaltersrente steuerpflichtig ist. Einmal für den ersten vollen Rentenjahrgang festgelegt, bleibt der absolute Euro-Steuerfreibetrag ein Leben lang gleich – auch dann, wenn in den Folgejahren die Renten steigen (Rentenanpassungen).
Nein. Der Rechner liefert eine hochqualifizierte, mathematische Schätzung basierend auf den Steuergesetzen . Die finale und rechtlich bindende Berechnung erfolgt im Rahmen des Einkommensteuerbescheids Ihres zuständigen Finanzamtes.